• DGKJP

    Würzburg

    23.04.2026 13.00 - 16.00 Uhr Workshop Angewandte Improvisation in der Therapie + Symposium im Rahmen des Kongresses (Datum noch nicht feststehend): DGKJP-Kongress - Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie e.V.

  • Emotionsausdruck und Emotionsregulation in der Angewandten Improvisation

    Berlin

    mit Regina Fabian und Dr. Anja Rieken  Termin: 25.4. + 26.4.2026 Sa: 12 -18 Uhr So: 10 -16 Uhr In diesem Seminar werden Improübungen mit dem Fokus auf Emotionen vermittelt. Übungen aus der angewandten Improvisation ermöglichen Gefühle zu explorieren und sich auf vielfältige Weise mit ihnen in einem spielerischen Rahmen zu beschäftigen. Gleichzeitig beziehen Improübungen den körperlichen Ausdruck von Gefühlen bewusst ein und verdeutlichen, wie Gefühle durch körperliche Veränderungen spielerisch entwickelt und intensiviert werden können.  Durch emotionsfokussierende Improübungen trainieren die Teilnehmenden den Ausdruck, das Modifizierung und Aushalten von Gefühlen. Zudem können durch schnelle Gefühlswechsel beim Improvisieren Emotionen reguliert und Situationen/ Szenen/ Geschichten emotional spontan neu bewerten werden. In der Reflektion werden erlebte Strategien aus den Übungen hervorgehoben und auf alltägliche Situationen übertragen werden.  Wesentliche Inhalte des Seminars: - Vermittlung zahlreicher Emotionsaktivierender Übungen aus dem Improtheater - fachspezifischer Input, Bezug zu psychologischen Modellen der Emotionsregulation (Gross) - Verknüpfung von Impro- Übungen mit Strategien zur Emotionsregulation - Austausch zu Integration von Improübungen in die eigene therapeutische Arbeit sowie Nutzung der Erfahrungen für die therapeutische Beziehung Zielgruppe: Psychotherapeut*innen mit etwas Erfahrung im Improvisationstheater Fortbildungspunkte sind bei der Psychotherapeutenkammer Berlin beantragt https://www.die-gorillas.de/workshops-seminare-therapie.html

  • Netzwerktreffen der DGAIT

    Heidelberg

    Darf Therapie Spaß machen? Ist das eigentlich noch Therapie, wenn unsere Patient*innen spielen und dabei herzlich lachen? Diese Frage berührt einen sensiblen Punkt professioneller Identität – und zugleich eine große Ressource. In der Angewandten Improvisation wissen wir: Spiel, Humor und Leichtigkeit stehen nicht im Widerspruch zu Tiefe, Ernsthaftigkeit oder Wirksamkeit. Im Gegenteil: Sie eröffnen neue Erfahrungsräume, indem psychische Funktionen im Hier und Jetzt ohne Scham erlebbar und mit Spaß und Motivation erweiterbar werden. Beim diesjährigen Netzwerktreffen der DGAIT laden wir dazu ein, neugierig zu erkunden, wie Spiel und Spontaneität in Therapie und Beratung ihren Platz finden – immer mit Blick auf die psychische Gesundheit. Hierfür wird es neben Kurzvorträgen und vielen Workshops auch viel Zeit für Austausch und Vernetzung geben. Die Mitgliederversammlung wird dieses Jahr bereits am Freitag hybrid stattfinden. Wir freuen uns auf zwei spannende Tage in Heidelberg! Der Vorstand der DGAIT e.V. Ort: Die Veranstaltung findet am Psychologischen Institut der Universität Heidelberg statt. Die Adresse lautet: Hauptstr. 47-51, 69117 Heidelberg. Am Wochenende ist der Zugang nur über die Einfahrt bzw. das Tor in der Brunnengasse möglich. Das Institut ist in 5 min. zu Fuß vom Bismarckplatz zu erreichen. Parkmöglichkeiten gibt es im Parkhaus Henschel. Verpflegung: Es wird Kaffee/Tee, […]

  • Angewandtes Improvisationstheater als therapeutisches Werkzeug in der ambulanten und stationären Kinder- und Jugend psychiatrie und -psychotherapie

    Langeoog

    Das Improvisationstheater (nach Keith Johnstone, 1933-2023) findet derzeit beson ders im kulturellen Bereich weltweit zunehmend Beachtung. Auch in der Psychothera pie gewann die Methode in den letzten Jahren verstärkt an Bekanntheit, allerdings bislang überwiegend im Erwachsenenbereich, wo bereits erste Fortbildungen angebo ten werden. Die Anwendungsbereiche sind vielfältig: Für soziale Phobien, depressive Erkrankungen, aber auch in der Traumatherapie oder der Arbeit mit Essstörungen bie ten Elemente aus dem Improvisationstheater großes Potenzial. Auch für den kinder- und jugendpsychiatrischen und -psychotherapeutischen Bereich beinhaltet der Ansatz vom Kindergartenalter bis in die Adoleszenz zahlreiche Möglichkeiten, allerdings im mer unter Berücksichtigung altersspezifischer Besonderheiten. Das Improvisationstheater bietet die Möglichkeit der ganzheitlichen, dabei insbeson dere emotionsaktivierenden Behandlung. Die TeilnehmerInnen erleben diesen Ansatz nach eigenen Aussagen als besonders wirkungsvoll. Es handelt sich nicht um vorge fertigte Rollenspiele, sondern die Entwicklung von Szenen „aus dem Moment“ heraus, die Entwicklung von Spontaneität sowie die bewusste Abkehr vom kognitiven Fokus. Weitere Grundprinzipien bestehen in einer zugewandten, kontaktoffenen, akzeptieren den Haltung („Yes, and…“) sowie einer dezidiert positiven Fehlerkultur („Scheiter hei ter!“). Zudem werden achtsamkeits- und konzentrationsfokussierte Methoden vermit telt. Auch in der Körperbildarbeit kann die Methode wirkungsvoll eingesetzt werden. In unserem Einführungsworkshop stellen wir die Methode des Improvisationstheaters sowie bewährte Übungen vor, die […]

  • Angewandte Improvisation in der Behandlung von Essstörungen

    Karlsruhe

    Angewandte Improvisation (nach Viola Spolin und Keith Johnstone) bietet in der Therapie die Möglichkeit der emotionsaktivierenden Behandlung. Es handelt sich um aktivierende Gruppenspiele sowie die Entwicklung von Szenen „aus dem Moment“ heraus, die Entwicklung von Spontaneität sowie die bewusste Abkehr vom kognitiven Fokus. Weitere Grundprinzipien bestehen in einer zugewandten, kontaktoffenen, akzeptierenden Haltung („Yes, and…“) sowie einer dezidiert positiven Fehlerkultur („Scheiter heiter!“). Zudem werden achtsamkeits- und konzentrationsfokussierte Methoden vermittelt. Durch eine wertfreie Exposition mit Scham und Kontrollverlustängsten hat die Angewandte Improvisation das Potenzial, Essstörungspatientinnen allgemein beim Aufbau von Flexibilität, Selbstsicherheit oder Fehlertoleranz, aber auch themenorientiert in der Körperbildarbeit zu unterstützen. Sowohl zur Angewandten Improvisation in der Körperbildarbeit als auch zur allgemeinen IMPRO:VE-Gruppe wurden sowohl Fragebogendaten als auch Erfahrungsberichte von Patientinnen erhoben. Die Erfahrungen von Anwendenden und Teilnehmenden sind äußerst positiv und vielversprechend: Die Methode bietet neben dem Training von Flexibilität und Ressourcenstärkung eine sehr effiziente Möglichkeit, in kürzester Zeit wichtige Themen emotionsaktivierend und wertfrei sowie konstruktiv zu besprechen und alternative Verhalten auszuprobieren. Belastende Themen werden so leichter thematisierbar. Eine systematische Evaluation der Wirkung und der Wirkmechanismen der Angewandten Improvisation in der Therapie steht noch aus. Die positiven Erfahrungen sollten uns motivieren, diese Forschungsperspektive zu verfolgen. Dr. Reinhild Schwarte

  • Angewandte Improvisation als therapeutisches Werkzeug in der Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie

    Köln

    Das Improvisationstheater findet derzeit besonders im kulturellen Bereich weltweit zunehmend Beachtung. Auch in der Psychotherapie gewann die Methode in den letzten Jahren verstärkt an Bekanntheit. Die Anwendungsbereiche sind vielfältig: Für soziale Phobien, depressive Erkrankungen, aber auch in der Traumatherapie oder der Arbeit mit Essstörungen bieten Elemente aus dem Improvisationstheater großes Potenzial. Nutzbar sind diese im Einzel-, Gruppen- und Familiensetting. Das Improvisationstheater bietet die Möglichkeit der ganzheitlichen, dabei insbesondere emotionsaktivierenden Behandlung. Es handelt sich nicht um vorgefertigte Rollenspiele, sondern um die Entwicklung von Szenen „aus dem Moment" heraus, die Entwicklung von Spontaneität sowie die bewusste Abkehr vom kognitiven Fokus. Weitere Grundprinzipien bestehen in einer zugewandten, kontaktoffenen, akzeptierenden Haltung („Yes, and...") sowie einer dezidiert positiven Fehlerkultur („Scheiter heiter!"). Zudem werden achtsamkeits- und konzentrationsfokussierte Methoden vermittelt. Auch in der Körperbildarbeit kann die Methode wirkungsvoll eingesetzt werden. In dieseem Einführungsworkshop stelle ich die Methode des Improvisationstheaters sowie bewährte Übungen vor, die sich sowohl in der Einzeltherapie als auch in der Arbeit mit Familien und Gruppen nutzen lassen. Dargestellt werden die Möglichkeiten des Improvisationstheaters auf allgemeiner Ebene sowie exemplarisch der Ablauf einzelner Therapieeinheiten. Diese werden sowohl theoretisch vermittelt als auch praktisch erlebt. Erfahrung im Theaterspiel ist nicht notwendig, Voraussetzung ist lediglich die Bereitschaft, sich auszuprobieren. […]

  • 3er Block: Basis-Workshop Impro:ve

    Hürth

    Basis-Workshop IMPRO:VE mit DGAIT-Zertifikat: Im Workshop werden zentrale Grundhaltungen und Methoden der Angewandten Improvisation vermittelt und praktisch erfahrbar gemacht. Dazu zählen aktivierende Gruppen- und Interaktionsübungen, das Entwickeln von Szenen „aus dem Moment heraus“, achtsamkeits- und konzentrationsfokussierte Methoden sowie eine zugewandte, akzeptierende Haltung („Yes, and…“) und eine bewusst positive Fehlerkultur („Scheiter heiter!“). Die Methode eignet sich u. a. für die Arbeit mit emotionaler Instabilität, Dissoziationen, sozialen Ängsten und Phobien, depressiven Erkrankungen, Essstörungen sowie für die Körperbildarbeit. Die Fortbildung umfasst 48 Unterrichtseinheiten an drei Wochenenden, ist CME-zertifiziert und bildet die Basis für das DGAIT-Zertifikat. Der Workshop beinhaltet Theorie, Praxis und Selbsterfahrungsanteile. Dr. Reinhild Schwarte und Dr. Cornelia Vitt-Beiler

  • Angewandte Improvisation in der Therapie – eine innovative, niederschwellige Methode zur Emotionsaktivierung in der ambulanten und stationären Psychotherapie mit Kindern und Jugendlichen

    Online

    Im Vortrag wird die Methode der Angewandten Improvisation (angelehnt an Viola Spolin und Keith Johnstone) vorgestellt, die in unterschiedlichen Bereichen zunehmend an Beachtung gewinnt. Einleitend wird ein Überblick über die Geschichte und die wesentlichen Grundhaltungen des Improvisationstheaters gegeben. Auf dieser Basis wird erläutert, wie die angewandte Improvisation gezielt in Einzel-, Gruppen- und Familientherapie angewendet werden kann, außerdem die aktuelle Studienlage sowie entwicklungsspezifische Besonderheiten für die Anwendung in der Kinder- und Jugendpsychotherapie dargestellt. Anhand konkreter Praxisbeispiele wird die Flexibilität der Methode aufgezeigt: Improvisationstechniken können sowohl themenzentriert als auch allgemein zur Auflockerung eingesetzt werden; sie eignen sich als eigenständige Methode oder als kreativer, emotionsaktivierender ergänzender Baustein in verschiedenen Therapiekonzepten. Der Kern des Vortrags ist das Modell IMPRO:VE, welches sieben zentrale Zielbereiche der angewandten Improvisation definiert, die helfen, emotionale Prozesse in unterschiedlichen therapeutischen Settings zu fördern. Präsentiert werden spezifische Übungen für Einzeltherapie und Familienthemen sowie beispielhafte Anwendungen in ambulanten und stationären Gruppen. Illustrierend verdeutlichen Filmbeispiele die Anwendung der Methode mit sozial ängstlichen Patient:innen sowie mit essgestörten Patientinnen in der Körperbildgruppe. Dr. Reinhild Schwarte und Dr. Cornelia Vitt-Beiler

  • Schematherapie mit den Methoden der angewandten Improvisation

    Köln

    Dieser Workshop vermittelt, wie Methoden der Angewandten Improvisation gezielt in der Schematherapie eingesetzt werden können – und umgekehrt, wie schematherapeutische Konzepte die improvisationsbasierte Arbeit vertiefen. Im Mittelpunkt steht ein erfahrungsorientierter Zugang, der therapeutische Prozesse aus dem „Kopf“ ins Erleben bringt. Nach einer Einführung in die Grundlagen der Improvisation und der Schematherapie liegt der Schwerpunkt auf der praktischen Anwendung von Impro-Methoden in der schematherapeutischen Arbeit. Dabei werden u. a. das spielerische „Ins Tun kommen“, die Stärkung des Happy Child und das Erleben von Flow, der Aufbau des inneren Helfers, die Arbeit mit kompetenten Modi sowie das Abschwächen von innerem Kritiker und dysfunktionalen Copingmodi behandelt. Emotionsausdruck, Validierung, Statusübungen und Elemente aus Forumtheater und Spieltherapie unterstützen die nachhaltige Veränderung auf emotionaler Ebene. Abschließend wird erarbeitet, wie schematherapeutische Konzepte in der Angewandten Improvisation genutzt werden können, um Schemata im freien Spiel zu erkennen, zu benennen, Bewältigungsmodi zu verringern und neue, korrigierende Erfahrungen zu ermöglichen. Die Fortbildung umfasst 12 Unterrichtseinheiten, ist CME-zertifiziert und die Anerkennung für das DGAIT-Vertiefungszertifikat ist beantragt.